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Wie entsteht ein homöopathisches Arzneimittel?Ausgangsstoffe für homöopathische Arzneimittel können z.B. Tiere, Pflanzen oder Teile davon, Mineralien, Metalle sowie Säuren sein. Manchmal sind es auch von Natur aus giftige Substanzen, wie z.B. die Tollkirsche ("Belladonna"). Doch wie schon Paracelsus sagte: "Die Dosis macht das Gift". So ging man dazu über, die Substanzen entsprechend zu verdünnen ("Potenzieren") und dann erst zu verabreichen. Überraschenderweise verloren die Stoffe damit Ihre Giftigkeit , wirkten stärker und zeigten bei sachgerechter Anwendung keinerlei Nebenwirkungen. Für die Herstellung von homöopathischen Einzelmitteln werden die Grundstoffe zerkleinert oder zerrieben und in Alkohol gelöst. Diese Lösungen geben den Ursprung der verschiedenen Mittel, die Urtinktur. Daraus entstehen dann die verschiedenen Potenzstufen (z.B. D6, D12, C30) gemäß den Vorschriften des Homöopathischen Arzneibuches. Es wird mit einer Trägersubstanz (z.B. Milchzucker, Alkohol, Wasser) verrieben oder verschüttelt. Je nach dem Verhältnis der Teile von Urtinktur und Trägersubstanz unterscheidt man verschiedene Potenzen. Bei einer C-Potenz (Centesimal-Potenz) werden 1 Teil Urtinktur mit 99 Teilen der Trägersubstanz verschüttelt, bei einer D-Potenz (Dezimal-Potenz) 1 Teil Urtinktur mit 9 Teilen Trägersubstanz. Die hieraus gewonnenen Potenzen heißen C1 bzw. D1. Dieser Potenzierungsvorgang wird Stufenweise bis zur benötigten Potenz durchgeführt, d.h. für eine D3 wird 1 Teil der D1 mit 9 Teilen der Trägersubstanz und von der D2 wieder 1 Teil mit 9 Teilen Trägersubstanz verschüttelt. Für die Selbstbehandlung werden D6 oder D12 Potenzen empfohlen. Klassische Homöopathen verwenden auch LM- oder Q-Potenzen bei besonders langwierigen chronischen Erkrankungen. Diese werden zur Selbstbehandlung nicht empfohlen und gehören in fachmännische Hände. Wie dosiere Ich richtig? Sollten Sie von Ihrem Heilpraktiker, Arzt oder Apotheker keine abweichenden Anweisungen bekommen werden folgende Einnahmen empfohlen:
Die Einnahme kann bei niedrigen Poténzen (D3, D6 oder D12) im Akutfall bis zur Besserung alle 5-10 Minuten erfolgen, ansonsten 3x täglich. Wenn eine Besserung eintritt wird sofort die Einnahmehäufigkeit reduziert. Wenn die Beschwerden weg sind wird auch das Mittel abgesetzt. Auch homöopathische Mittel sollten bei richtiger Auswahl schnell wirken. Ausnahme: Chronische Erkrankungen. Aber auch hier sollte nach ca. 3 Wochen zumindest eine Veränderung des Zustandes eintreten. Beispiele für homöopathtische MittelAconitum Allium cepa Apis mellificia Arnica |
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