|
||||||||||||||||
Heilsteine der Hildegard von Bingen: Der AchatAchate sind in vielen Farben und Formen erhältlich. Die meisten davon sind gefärbt und deshalb als Heilstein nicht geeignet. Wichtig ist hier die Naturbelassenheit von Farbe und Signaur. Für Achate werden die verschiedensten Anwendungsmöglichkeiten diskutiert. Die Entstehung des Achats aus warmer Kieselsäure zeigt eine Verbindung zu den Körperflüssigkeiten. So wie die Kieselsäure Mineralstoffe aus dem Gestein aufnimmt, so sind auch in der Gewebsflüssigkeit Nährstoffe und Giftstoffe enthalten. Erstere, um die Zellen mit Nahrung zu versorgen, letztere um sie über das entsprechende Organ auszuscheiden. Dem Achat wird nachgesagt, er rege die Entgiftung des Gewebes an , stimuliere den Fluß der Körperflüssigkeiten und stärke das Immunsystem. Hildegard von Bingen sprach von einer fiebersenkenden Wirkung und hat dabei noch die „schädlichen Säfte“ erwähnt, durch welche das Fieber erst entsteht. Auch andere Vergiftungen durch Medikamente, Fehlernährung oder Umweltgifte werden von Ihr angesprochen (Hildegard: „Die Krankheiten, die aus der Luft entstehen“). Für die körperliche Anwendung ist der geschichtete Aufbau des Achates sehr wichtig. Der Achat soll der Überlieferung nach genau jene Organe ansprechen, die ihrerseits aus verschiedenen Haut- und Gewebsschichten bestehen. Dies ist bereits bei Hildegard von Bingen erwähnt, die folgende Einsatzgebiete damals empfahl:
Besondere Eigenschaften im Bezug auf rheumatische Erkrankungen spricht man dem Streifen- oder Botswanaachat zu. Hierbei unterscheidet man zwei Arten von Rheuma. Zum einen das altersbedingte Rheuma und zum anderen das Vireninfektionsrheuma, das häufig schon in jungen Jahren auftritt. Mit Streifenachat soll sich vor allem das viral oder bakteriell hervorgerufene Rheuma gut beeinflussen lassen. Achatwasser, Achatbäder und das Auflegen von Streifenachaten oder /und Achatscheiben mit Entzündungssignatur sollen sich hier besonders gut auswirken. |
|
|||||||||||||||
|
||||||||||||||||