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Der Mondstein

Obwohl es in den Alpen Mondsteinvorkommen gibt, war der Stein in Europa lange Zeit weniger bekannt. In Indien oder Birma wo der Stein hauptsächlich gefördert wird, ist die Verbindung zwischen Mond und Mondstein von jeher bekannt. So regt der Mondstein das Träumen an, macht die Träume bunter. Auch im Wachbewusstsein fördert er den sogenannten „sechsten Sinn“, die Intuition.

Die Lamellenbildung in der Struktur des Mondsteines , die Ursache für seinen Schimmer ist, wird durch die Einwirkung feinster Lichtqualität verursacht. Wo diese fehlen, entsteht die Feldspatvariante „Adular“. Das Organ, das beim Menschen körperlich mit diesen Lichtqualitäten befasst ist, ist die Zirbeldrüse. Hier werden die Lichtimpulse verarbeitet und in hormonelle Impulse umgewandelt, so dass die Aktivität unseres Körpers mit den Zyklen der Natur einhergeht. Die biologische Uhr hat hier ihren Sitz. Der Mondstein vermag also Hilfe zu leisten, durch die Stimulation der Zirbeldrüse den inneren Rhythmus zu regulieren. Besonders der sensible weibliche Zyklus wird durch den Mondstein ins Gleichgewicht gebracht, so dass sich viele Frauenleiden erübrigen. In Indien wird der Mondstein auch heute noch als Fruchtbarkeitsstein betrachtet und in die Gewänder der Frauen eingenäht.

Die ausgeprägte Wirkung des Mondsteines auf die Körperflüssigkeiten, die einerseits auf seinen Mineralstoffen, andererseits auf der Sensibilisierung für den Einfluß des Mondes beruhen, bewirkt eine Regulation der Drüsentätigkeit, sowohl bei Über- als auch bei Unterfunktion, eine Anregung des Lymphflusses und Ihm wird nachgesagt, er vermindere das Tumorrisiko bei vielen Erkrankungen.

Sollen Drüsen und Körperflüssigkeiten/Lymphe stimuliert werden, empfiehlt sich die Anwendung bei zunehmendem Mond. Sollen Drüsenaktivität, Tumorbildungen und Schwellungen vermindert werden, empfiehlt sich der abnehmende Mond.

Astrologisch wird der Mondstein dem Krebs zugeordnet. Eine sehr gute Verbindung geht der Stein mit dem ebenfalls dem Mond zugeordneten Metall Silber ein. Mondstein und Silber fördern sich gegenseitig, sogar Silberunverträglichkeit sagt man, wird durch Mondstein gelindert.

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